Samstag, 14. Februar 2009

Sexuelle Unterwerfung, politische Korrektheit und Feminismus

Ich habe letztens mal wieder bemerkt, dass der Umgang, vor allem mit weiblicher Submission, alles andere als entspannt ist, wenn man sich außerhalb der BDSM-Szene umhört. Das hat in mir ein paar Fragen geweckt. 

Zum Einen finde ich es sehr schön, wenn das Thema der weiblichen (sexuellen) Unterwerfung, gerade im Zusammenhang mit Demütigung oder Erniedrigung, von Männern sehr behutsam aufgefasst wird. Andererseits frage ich mich wirklich, ob man sexuelle Vorlieben moralisch bewerten kann. Bewerten sollte.

Gibt es politisch korrekten Sex? Wie muss dieser beschaffen sein? Und vor allem: Was macht feministischen Sex aus?  Fragen über Fragen. Aber lieber der Reihe nach. 

Gibt es politisch korrekten Sex?

Schwierig zu sagen. Ich denke, es kommt, wie bei allem im Leben auf den Standpunkt des Betrachters an. Pauschal jedoch würde ich schließen, dass Sex dann politisch korrekt ist, wenn alle beteiligten freiwillig Handlungen ausüben, die keine langanhaltenden physischen und psychischen Schäden hervor rufen und nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Wobei das mit dem geltenden Recht auch immer so eine Sache ist, wenn man sich vor Augen führt, dass beispielsweise Analsex oder homosexuelle Handlungen in vielen Ländern unter Strafe stehen. Doch ich denke, im Großen und Ganzen sollte diese Grundregel, der Freiwilligkeit, der körperlichen und geistigen Unversehrtheit politisch ziemlich korrekt sein. 

Wie muss dieser beschaffen sein?

So, wie die Beteiligten ihn haben möchten! Schmusig, schmutzig, weich, hart, erhaben, animalisch - wonach das Herz begehrt. Von oben genannten Grundsätzen abgesehen, gibt es kein richtig oder falsch. Gemein hin wird Sex viel zu viel kategorisiert. Was mehr ein Hindernis denn eine Hilfe ist. Denn wo Kategorien sind, da gibt es Einteilungen. Und Einteilungen führen automatisch zu einer Wertung. Welche wiederum mit Erwartungshaltungen und auch (Vor-)Urteilen gekoppelt ist. Es entstehen Druck, Scham und Ängste. Das ist nicht die richtige Basis für "politisch korrekten Sex". Also weg mit den Barrieren, den Kategorien! 

Was macht feministischen Sex aus?

Ja, gerade in Zusammenhang mit weiblicher Submission kam mir diese Frage in den Sinn. Ist eine Frau, die einen Hang zur Unterwerfung und Spaß an Demütigungen hat, berechtigt, sich als Feministin zu bezeichnen? Diese Frage hat mir lange Zeit unbehagen bereitet. Ich hatte das Gefühl, dass ein tiefer Abgrund zwischen meiner Weltsicht, meiner feministischen Einstellung und meinen sexuellen Neigungen, lag. Aber ganz ehrlich: was kann denn feministischer sein, als eine Frau, die sich ihrer Sexualität bewusst ist, die sich ihrer Wünsche und Bedürfnisse bewusst und gewillt ist, diese auch befriedigt zu haben? Bewusstsein erfordert Reflexion, Neigungen umzusetzen, Initiative. Es ist wünschenswert, dass sich alle Frauen - aber auch alle Männer - mit ihrer Sexualität und ihren Neigungen bewusst auseinander setzen, ohne das, was da ist, bewerten zu wollen. Ich denke, bewusst gelebte (weibliche) Sexualität ist feministisch. Auch wenn dies Submission, Unterwerfung, Demütigung beinhalten mag.


(Bild mit freundlicher Genehmigung von Roman Kasperski.)

Kommentare:

  1. Mich würde schon mal interessieren, was genau "feministisch" für dich bedeutet. Ich finde nämlich, dass du wohltuend unfeministisch bist. Alle "ismen" bedeuten ja in ihrer Semantik nichts anderes als eine ins Extreme gebrachte Verhaltens- und Denkweise.Deine Gedanken sind aber gar nicht so extrem, sondern eher "couple friendly" (was ja durchaus den Reiz dieses Blogs ausmacht). Das führt irgendwie zu dem Eindruck, dass feministisch für dich eine Sexualität im Gleichgewicht bedeutet- ohne Herabsetzung der Frau, aber auch ohne ihre Inthronisierung (siehe auch deine Rezension der Alley Cat). Dann wäre der Begriff aber falsch, oder zumindest mit sehr persönlicher Auslegung gewählt.

    Gruß

    bommy

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  2. Nun, ich weiß nicht, in wie weit Du Dich mit Feminismus befasst, aber es gibt da doch auch eine junge, recht moderate wenn nicht weniger konsequente Strömung (3. Generation) im Gegensatz zu dem, was beispielsweise eine Alice Schwarzer propagiert.

    Feminismus heißt für mich, mir meiner Identität als Frau gewahr zu sein und die Missstände, die auf gesellschaftlicher Ebene hierzulande sowie anderswo auf der Welt auf mich warten, weil ich eine Frau bin, an zu prangern, dafür sensibilisiert sein.
    Im gleichen Zuge heißt es für mich aber auch, mein Geschlecht nicht über das männliche zu stellen und zu Erkennen, dass es eben auch die Geschlechterkategien sind, die Menschen einsperren, dass Männer genau so von Idealbildern der Männlichkeit gegeißelt werden, wie Frauen von den Weiblichkeitsbildern.

    Vor allem die gesellschaftlichen Aspekte sind nun die, die in meinem Blog wenig zu suchen haben. Gleichstellung, finanzielle Gleichheit, selbe Jobchancen, Ehrenmorde und Genitalverstümmelung sind nicht erotisch. Wobei letzteres doch ein Thema verdient hat.

    Alles, was man übernimmt, legt man aus, interpretiert man. Wenn wir das gleiche Oberteil anziehen, wird es an Dir anders aussehen, als an mir. Mein Feminismus wird vielleicht andere Schwerpunkte setzen, als der einer anderen Person mit einer anderen Biographie und anderen Lebenssituation.

    Ich mag Dir gerne einen Blog ans Herz legen, der sich dem jungen Feminismus widmet und undogmatisch ist: http://maedchenmannschaft.net/

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  3. Ich glaube das eigentlich politische an sexuellen Vorlieben ist die Übertragung ins restliche Leben. Die Sexualität ist ein absolut grundlegender Bestandteil der Persönlichkeit jedes Einzelnen. Die Verhaltenweisen im restlichen Leben werden beim Sex entweder ergänzt (Manager lässt sich auspeitschen) oder verstärkt (Macho muss seine "Überlegenheit" auch im Bett beweisen).
    Und gerade wenn es um sexuelle Unterwerfung geht, muss halt BEIDEN (oder allen) klar sein, dass im Schlafzimmer andere Regeln gelten als draußen.

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  4. "Alle "ismen" bedeuten ja in ihrer Semantik nichts anderes als eine ins Extreme gebrachte Verhaltens- und Denkweise."

    Nana, bommy, hier nimmst du aber eine unzulässige Verallgemeinerung vor, wie mir scheint.

    Mal ein paar Beispiele, wo ein -ismus kein Extrem ist:
    Organismus, Mechanismus, Metabolismus, Anglizismus,...

    Und auch bei vielen anderen -ismen wie Optimismus oder Idealismus wird vielleicht eine tendenziöse Denkweise beschrieben, aber dass da was ins Extreme getrieben wird, sehe ich nicht so. Problematisch wird es doch erst, wenn Dogmatismus (sic!) dazukommt.

    Wie Mademoiselle Nocturne schon schrieb, erfährt der tatsächlich dogmatisch besetzte Feminismus der 2. Generation (wie ihn A. Schwarzer vertritt) durch eine 3. Welle gerade eine starke Auflösung gewisser Dogmen (Pornographie wird z.B. von vielen FeministInnen der 3. Welle nicht mehr kategorisch abgelehnt).

    Von daher finde ich es gut und richtig, dass sich Mademoiselle Nocturne klar als Feministin bezeichnet.

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  5. @ Neeva:
    "Und gerade wenn es um sexuelle Unterwerfung geht, muss halt BEIDEN (oder allen) klar sein, dass im Schlafzimmer andere Regeln gelten als draußen."

    Ich finde nicht, dass da wirklich andere Regeln gelten. Auch im Schlafzimmer sollte man sich mit Respekt und Achtsamkeit begegnet und diese Regeln werden auch ausserhalb des Schalfzimmers viel zu selten beachtet. Mal ganz davon abgesehen, dass Unterwerfung ausserhalb des Schlafzimmers wohl auch Alltag ist, meist nur viel subtiler als im Schlafzimmer.

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  6. Ich sehe das ganze oft umgekehrt, als Mann, der sehr viel über Feminismus nachdenkt und sich durchaus als Frauenrechtler bezeichnen würde, aber beim Sex gerne den dominanten Part übernimmt. Das ist auch manchmal schwierig zu vereinbaren.

    Miriam spricht etwas interessantes an. Wenn man Geschlechterverhältnisse betrachtet, gelten dann im Schlafzimmer andere Regeln? Ich meine, Simone Thomalla ist ja vielleicht ganz zufrieden, wenn sie für Rudi Assauer den Müll rausbringt, kocht, usw., der aber nicht mal ihre Filme ansieht. Kann man eine Fünfziger-Jahre-Ehe per se kritisieren, oder muss man von Fall zu Fall nachprüfen, wie freiwillig die jeweils ist?

    Andererseits haben Beziehungen außerhalb des Schlafzimmers kein Safewort.

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  7. Oh je, ich hatte es befürchtet...
    @MirIam
    du argumentierst mit Wortklauberei. Natürlich ist nicht der ismus eines neutralen Begriffes gemeint, sondern es geht um die ismen der Geisteshaltungen. Das wäre so, als würde man das Wort Nimbus mit Omnibus vergleichen. (sic!sic!hurrah:-)

    @Anonym
    ich weiß ja nicht, wie relevant es ist, dass dir etwas auf den Geist geht :-), aber ich sprach davon, dass unsere Bloggerin in ihren Artikeln nicht den Eindruck macht, NUR für die Gleichberechtigung der Frauen in den Krieg zu ziehen, sondern, dass sie Männer UND Frauen von Dogmen und Kategorien unterdrückt sieht. Insofern ist das für mich nicht feministisch, sondern einfach undogmatisch und menschlich.

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  8. Hallo Ihr Lieben!

    Mensch, das geht ja heiß her... :-)

    Ausversehen hatte ich Annonyms Kommentar gelöscht, hier ist er nochmal:

    "bommy, mach n lexikon auf! feminismus befasst sich mit gleichberechtigung. und langsam gehts mir wirklich auf den geist, das immer allen erklären zu müssen. in zukunft also nicht motzen, bevor du dich nicht tatsächlich informiert hast!"

    Allerdings möchte ich an dieser Stelle auch darauf hinweisen, einen gepflegten Umgangston zu wahren, auch wenn die Meinungen anderer Euch gegen den Strich gehen, was sich auf Anonyms Beitrag bezieht.

    @bommy: wie Miriam es schon schrieb, der Feminismus der 3. Welle ist in einigen Punkten undogmatischer und auch einfach umfassender. Es geht um Gleichberechtigung. Darum, nicht aufgrund des Geschlechts benachteiligt zu werden. Das gilt auch für Männer. Die meisten Feministinnen, mit denen ich zu tun habe, sehen auch Männer von den Geschlechterbildern, Rollenerwartungen, die an sie geknüpft werden, unterdrückt.

    Ja, im Allgemeinen denke ich, dass im Schlafzimmer, wie überall anders auch, Respekt erforderlich ist. Es ist irgendwie komisch, aber auch wenn mein Partner mich beim Sex beispielsweise anspuckt, eine Handlung, die ich außerhalb meiner Sexualität natürlich keineswegs tollerieren würde, die im Grunde respektlos ohne Gleichen ist, fühle ich mich von ihm zutiefst respektiert und er gibt mir nie das Gefühl, dass er das eben aus Respektlosigkeit, negativen Gefühlen mir gegenüber macht, ganz im Gegenteil.

    @Perry: ich fände es im Zusammenhang mit Deiner sexuellen Neigung sehr interessant, Deinen inneren Widerspruch zu erfahren. Ich kann es durchaus nachvollziehen, dass Du einen solchen hast, fänd es wirklich hochgradig interessant zu wissen, wie der sich äußert.

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  9. Nein, Bommy, ich argumentiere nicht mit Wortklaubereien, denn nach der Wortklauberei (mit der DU angefangen hast ;-)) kam noch eine Erläuterung, warum (moderner) Feminismus nicht dogmatisch ist und eine Umdeutung des Wortes im Gange ist.

    Man kann übrigens FeministIn und HumanistIn gleichzeitig sein, also sowohl gegen die Unterdrückund der Frau in den Krieg ziehen UND darauf hinweisen, dass man geschlechtsunabhängig Menschen hier und da von Kategorien und Dogmen unterdrückt sieht. Das eine hat mit dem anderen nur bedingt etwas zu tun.

    Auch wenn der gelöschte Kommentar von "anonym" sich etwas im Ton vergriffen hat, so finde ich doch, dass man ihm einen gewissen Wahrheitsgehalt nicht absprechen kann: Es passiert leider immer wieder, dass man den Vorwurf des Fundamentalismus zu hören bekommt, wenn man sich dazu bekennt, FeministIn zu sein und zeigt meiner Meinung nach nur, dass das Gegenüber scheinbar mit der Kritik in den 1970er Jahren stehen geblieben ist...

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  10. Hmm... also hier etwas ausdifferenzierter.

    Auf die konkrete Umsetzung bezogen hilft es zunächst einmal, das "Spiel" stärker zu betonen, also beispielsweise ritualisierte Anfänge zu haben, und natürlich ein Safewort. Aber Sex ist eben auch schon mal spontan und sollte auch so sein, und je eher die Grenzen verwischen können, desto komplizierter wird die Situation.

    Eine Partnerin fuhr sehr auf Machtkämpfe ab, ich sollte sie tatsächlich unterwerfen. Genau aus diesem Grund gibt es ja die Codewörter, aber wenn die Frau sich weigert, etwas zu tun, sich meinetwegen auch im Griff wendet, dann habe ich eben schon mal Geistesblitze gehabt, die das Ganze in Frage stellten – ist da noch Konsens? Wehrt sie sich echt? Kann ich da jetzt wirklich einer Frau eine Ohrfeige geben, weil sie nicht vor mir kniet?

    Kurz gesagt, wann immer es keine klaren Absprachen gibt, muss ich mich eben auch selbst immer hinterfragen, in wie weit ich noch im Rahmen bleibe. Das ist m.E. nicht schlimm, sondern in Ordnung, und hilft nur dabei, wirklich im Rahmen zu bleiben. Aber Ideen wie 24/7 oder auch die Ansicht, Frauen seien generell dem Mann unterlegen (diese ganze Kajirascheiße beispielsweise) sind meines dann nicht. Und wie gesagt, Safewort muss sein.

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  11. @Perry: vielen Dank für Deine auführlichere Antwort! :-)

    Das Problem ist wirklich, dass man beim BDSM die wirklichen Grenzen meist erst daran erkennt, dass sie überschritten wurden. Eigentlich ist diese ja schon überschritten worden, die Verletzung hat schon eingesetzt, wenn das Safeword fällt. Es ist ja oft ein fließender Übergang zwischen dem, was geht und was zu viel ist.

    24/7 sehe ich auch eher skeptisch. Hierbei frage ich mich oft, wo der Unterschied zwischen dem und einer 50er-Jahre Ehe ist. ;-) Aber wie bei allem gilt auch hier, dass es ok ist, wenn es die Beteiligten glücklich macht.

    Ich finde, BDSM ist einfach ein Geben und Nehmen, wie alles andere auch. Du ohrfeigst Deine Partnerin, die dabei Lust empfindet. Physisch oder psychisch - irgend etwas wird ihr dabei sehr gefallen. Sonst würdest Du es nicht tun. Und auch Dir wird die Handlung etwas geben. Deine Partnerin wird Dir etwas durch ihre Reaktionen geben.

    Hm... an sich ist es wirklich wichtig, einen Rahmen abzustecken. Aber es ist ja wohl auch klar, dass man im Alltag seinen Partner nicht schlägt, beleidigt, würgt oder anspuckt. ;-) Was spontanen Sex angeht, so denke ich, dass es auch nicht so schwer sein kann, zu sagen, dass man gerade aber schmusig drauf ist, oder eine Ohrfeige total der Abturner wäre. Sowas macht einen ja nicht weniger devot und wenn man nicht immer sein alleiniges Recht einfordert ist man auch nicht weniger dominant.

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  12. Natürlich nicht. Darum geht es ja auch wirklich nicht. Irgendwo hatte ich jetzt kürzlich gelesen, als Rihanna von ihrem Freund geschlagen wurde, sie würde doch auf so was stehen beim Sex. Was in dem Fall ja scheißegal ist, Prügeln ist nicht BDSM.

    Allerdings habe ich nicht das Problem, immer mein alleiniges Recht einfordern zu wollen. Eben eher im Gegenteil :-)

    Ich achte sehr auf verbale und nonverbale Zeichen, bei mir ist dann eher die "Gefahr", auf Nummer sicher zu gehen. Wie du schon sagst, das Safewort ist nur die Notbremse, der Zug sollte vorher halten.

    Du sprichst eben das Wichtige an, nämlich Kommunikation. Je besser man sich kennt und je klarer man kommuniziert, desto weniger Probleme gibt es. Und desto besser kann ich dann auch die Zeichen einschätzen und vielleicht nicht anhalten.

    Um Schmusestunden geht es mir da wirklich nicht, die gehören schließlich dazu.

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  13. Ja, was die Kommunikation angeht, so haben viele Leute ja noch die "romantische" Vorstellung, dass der perfekte Liebhaber und die perfekte Liebhaberin doch alles von den Lippen und Augen lesen kann, oder selbst das nicht bedarf, sondern direkt alles drauf hat, was man selbst braucht.

    Oft habe ich auch das Gefühl, dass es Menschen im BDSM-Bereich nicht wirklich um die Persönlichkeit des (Spiel-)Partners, sondern viel mehr auf die Rolle, die dieser einnimmt, den Film, den man sich fahren kann, ankommt.

    Auch wenn verbale Kommunikation oft wenig mit Romantik zu tun hat, wenngleich ich der Meinung bin, dass gerade diese dazu führen kann, den Partner besonders zu schmeicheln, oder auch gewisse, erotische Gedanken wach zu rufen, finde ich es sehr wichtig, sich besonders nach Sessions ausgiebig über das Gefühlte zu unterhalten. Sowohl der passive, als auch der aktive Part. Nur so, kann das Erlebnis selbst, besonders sorgenfrei und entspannt ablaufen.

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  14. Ja. Das mit dem Film ist ein menschliches Problem; die Realität ist eben nicht die Phantasie, und damit müsste man anstelle eines Films eher ein Improvisationstheater setzen. Im Film sind die Knoten nicht zu locker, sodass sich ein Arm losreißt, im Film rutscht man nicht aus, verhaspelt sich, ... Da geht nichts schief.

    Außerdem muss man, wie du richtig sagst, beim Film nicht auf den anderen hören und achten, sondern nur sein Drehbuch durchziehen. Es gibt kein Wechselspiel, kein Austarieren, Ausloten, usw.

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  15. @Perry: Mensch, das mit dem Improvisationstheater ist ein wirklich wunderschönes Bild! :-) Vielleicht sollte man sich das Kopfkino wirklich einfach für die Situationen, in denen man mit sich alleine ist, oder es um die Lustbefriedigung einer Person geht, aufsparen, statt zu versuchen, diese in die Sexuelle Interaktion mit anderen auf Teufel komm raus, einfließen zu lassen.

    Ich danke Dir für diesen Input! :-)

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  16. Solange man nicht anfängt, im Publikum nach Themen zu fragen...

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  17. "Okay, gebt mir drei Begriffe und einen Ort: Hündchen, Wäscheklammer, Sportsocken und Dachboden? Alles klar!"

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