Samstag, 28. Juli 2012

Unterwäsche zwischen Alltag, Erotik und Sexyness

 "Wenn drei große Pflaster Unterwäsche sind, bist du ganz unten angekommen."

Gerade auf spiegel online entdeckt: Eine Doku über die Las Vegas International Lingerie Show entdeckt. Recht interessant gemacht, wirft gute Fragen darüber auf, was denn eigentlich noch Lingerie ausmacht, welche Reize noch wirken, ob sexy Unterwäsche denn überhaupt noch sexy ist.

Ich finde auch, dass die Grenzen zwischen Erotik und (billiger) Sexyness ganz gut aufgegriffen werden.

Überhaupt ein aus meiner Sicht immer sehr interessantes Thema, das mit der Unterwäsche. Selbst bevorzuge ich im Alltag (also eigentlich fast immer) doch die bequemen und pragmatischen Lösungen: Es soll bloß nichts zwicken, oder quetschen, keinen Hitzestau verursachen, möglich nicht durch die Kleidung blitzen, im Winter die Nierchen warm halten.

Allerdings... wenn ich so durch Wäscheläden streife, lachen mich durchaus auch Exemplare an, deren Kauf durch eine Vernunftentscheidung nicht zu rechtfertigen wäre. Spitzen und Schleifchen, Zitronengelb und Weiß, rosa Blümchen auf Beige, matrosenhaftes Marineblau mit Goldknöpfchen, klassisches Schwarz mit durchsichtigen Elementen. Das ist schon toll.

Im Zusammenhang mit Wäsche steht allerdings immer die für Frauen im Vordergrund. Zumindest bei mir. Männerwäsche finde ich eher uninteressant, bzw. ich bin der Ansicht, dass dezente Exemplare hier den verspielten, knappen, erotischen vorzuziehen ist. Männer in Strings? Da gruselt es mich. Während ich Strings bei Frauen recht "normal" finde. Rein ästhetisch. Vom Tragekomfort her, würde ich mir eher die Kugel geben, als freiwillig Strings über einen längeren Zeitraum zu tragen.

Der Beitrag von Spiegel Online geht allerdings auch auf die anderen Aspekte ein, die mit der Unterwäsche im Zusammenhang stehen: Die Sexindustrie in Las Vegas, Sexismus am Beispiel der "LFL" - "Lingerie Football League" und wie eben Personen in diesem Bereich ihr Leben bestreiten.

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